
SEPA.
Goodbye Lastschrift. Anfang 2014 ist es vorbei.
SEPA (Single Euro Payments Area) umfasst die Einführung neuer einheitlicher Finanzinstrumente für auf Euro lautende Lastschriften und Überweisungen im erweiterten Euro Zahlungsraum.
Aufgrund des bisherigen Verfahrensfortschritts und des aktuellen Diskussionsstandes auf EU-Ebene ist eine Abschaffung der nationalen Verfahren für Überweisungen, Einzugsermächtigungen und Abbuchungsaufträge ab dem ersten Quartal 2014 zu erwarten.
An ihre Stelle treten ab diesem Zeitpunkt die neu definierten SEPA-Verfahren.
Die erste Lesung zu der gesetzgebenden SEPA-Verordnung wird im Europäischen Parlament im Februar 2012 stattfinden. Nach einigen Wochen wird die Verordnung dann voraussichtlicht mit der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft treten
Die Einführung von SEPA wird sich auf wesentliche Abläufe in den Unternehmen auswirken:
- Überführen von Lastschriften in Mandate – eine formale Umwidmung wird voraussichtlich nur für dokumentiert vorliegende Einzugsermächtigungen (und nicht für Abbuchungsaufträge) möglich sein
- Einführen von neuen Prozessen & Systemen zur Einholung, Verwaltung und Archivierung von Mandaten
- Anpassen der bestehenden Prozesse des Debitoren- sowie Kreditorenmanagements, des Stammdatenmanagements und Credit Managements
- Änderungen im Zahllauf, der Kontoauszugsverarbeitung bis hin zur Verarbeitung der offenen Posten
- Migrieren von Kontonummer und Bankleitzahl zu IBAN und BIC
- Anpassen von Schnittstellen und Integration der neuen Anforderungen in die bestehende Systemlandschaft
- Systemumstellungen und Steuerung externer Partner wie Druckdienstleister, Callcenter und Banken
- Optimieren von Konten und Banken – Einführung einer Payment Factory
SEPA stellt eine fachlich-prozessuale Herausforderung für das gesamte Rechnungswesen und wesentliche Kernprozesse der IT dar.
Insbesondere bei Unternehmen mit einer hohen Kundenanzahl und Lastschrift-Fokussierung bedeutet SEPA eine hoch komplexe, zeit- und unternehmenskritische Aufgabenstellung, die nahezu die gesamte Organisation berühren wird.
Sofern die o.g. Prozesse nicht effizient konzeptioniert und gesteuert werden, besteht das Risiko massiver Prozessschleifen und damit hoher Prozesskosten. Die Tücke liegt hier im Detail.
BFCS verfügt über die notwendigen Kenntnisse und konkrete SEPA-Erfahrungen aus der Projektarbeit bei unseren Kunden.
Dürfen wir auch Sie bei einer wirtschaftlichen Realisierung von SEPA unterstützen?
Fragen? Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen!
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